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Arbeiten Sie wirklich zu viel oder sind Sie einfach nur unglücklich mit Ihrer Arbeit?

verfasst am: 30.03.2017

 

 

Die meisten Leute haben heute das Gefühl: „Ich arbeite zu viel!“ Stress, Hektik und Leistungsdruck bestimmen unseren Alltag. Viele leiden heute unter (mindestens) einem Stresssymptom: Magenprobleme, Kreuzschmerzen, zu viel Rauchen, Essen, Trinken, Tabletten schlucken, Übergewicht, Hautprobleme, Kopfweh, … Einige würden deshalb gerne weniger arbeiten. Manche von uns sagen das bereits seit Jahren – aber sie tun’s nicht. Und ich spreche jetzt von denjenigen, die sich weniger Arbeitsstunden finanziell leisten könnten. Warum? Weil die meisten von uns überhaupt nicht wissen, wie viel „weniger“ genug ist, oder weil sie befürchten, dass „weniger Arbeit“ sie auch nicht unbedingt glücklich macht…

Das heißt, wir wissen nicht, wo im Sektor Arbeit unser innerer Glückspunkt liegt. Was uns zufrieden macht. Wer das Gefühl hat, zu viel zu arbeiten, sollte zuerst einmal herausfinden: Was bedeutet zu viel? Was wäre denn die richtige Menge Arbeit? Wenn Sie diese Frage zu beantworten versuchen, werden Sie schnell feststellen, dass Sie nicht wissen, womit Sie Ihre Arbeit messen sollen. In Stunden offensichtlich nicht. Denn kein Mensch weiß, ob er seinen inneren Glückspunkt bei vier, sechs, acht oder 20 Stunden erreicht. Warum nicht? Weil man nicht wegen der Stunden arbeitet, sondern wegen etwas anderem. Und genau von diesem anderem müssen wir genug bekommen, wenn es sich lohnen soll, zu arbeiten. Und nun der Clou: Die meisten von uns wissen nicht (mehr), was dieses andere ist.

Wir arbeiten oft zu viel, weil wir nicht wissen, was wir von unserer Arbeit erwarten – außer Geld natürlich.

Wir arbeiten rein gefühlsmäßig mehr als nötig – nötig wofür? Dieses Wofür sollten wir zuerst herausfinden. Dann können wir auch sagen, wieviel wir arbeiten sollten, um dieses Wofür zu erreichen.

Checkliste: Wofür arbeiten Sie?

Sie arbeiten natürlich für das, was Ihnen wichtig ist. Doch was ist das? Kreuzen Sie an; selbstverständlich mit Mehrfachnennungen. Meine Arbeit soll mir bieten oder ermöglichen:

  • wirtschaftliche Sicherheit
  • einen sicheren Arbeitsplatz
  • Erfolgserlebnisse
  • Status, Position, Prestige, Macht, Einfluss, Ansehen
  • interessante Leute kennenlernen
  • Austausch unter Gleichgesinnten
  • mit kompetenten Leuten zusammenarbeiten
  • Ich möchte einfach nur in Ruhe meine Arbeit machen.
  • Ich möchte meine Arbeit so gewissenhaft machen, wie ich mir das vorstelle.
  • einen bestimmten Lebensstil ermöglichen
  • an technischen Neuerungen mitarbeiten
  • Gelegenheit zur Selbstverwirklichung
  • Meine Arbeit soll mit meinen Werten übereinstimmen.
  • Spaß
  • Anerkennung von Vorgesetzten, Kunden, Mitarbeitern, der Gesellschaft, dem Freundeskreis
  • Meine Arbeit soll Sinn machen.
  • Meine Arbeit soll mir Gelegenheit geben, mich für Menschen und Gesellschaft nützlich zu machen.
  • Durch meine Arbeit soll die Welt ein bisschen besser werden.
  • genügend Zeit für meine Familie
  • Karriere
  • Ich möchte meine Ideen einbringen können.

Was ist Ihnen außerdem besonders wichtig? ….

Jetzt nehmen Sie sich ein bis zwei Punkte heraus, die derzeit nicht erfüllt werden und überlegen Sie, wie Sie diese in konkrete Ziele umsetzen können. Wie können Sie mehr davon wieder in Ihren Arbeitsalltag bekommen? Mit wem müssen Sie verhandeln, um Ihre Ziele zu erreichen? Wenn Sie das Gefühl haben, da nicht weiter zu kommen oder Ihnen fehlen Ideen, könnte die Arbeit mit einem Coach oder Mentor (sofern Sie einen haben) sinnvoll sein. Oder suchen Sie sich Vorbilder, die Ihrer Meinung nach dieses Ziel für sich schon verwirklicht haben und sprechen Sie mit denen, wie diese ihre Ziele erreicht haben.

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